Die Rebsorten Solaris, Johanniter, Cabernet blanc und Pinotin sind alle sogenannte pilzwiderstandsfähige Rebsorten (=PIWIS). Dadurch müssen gegenüber traditionellen Rebsorten bis zu 70% weniger Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, es findet weniger Bodenverdichtung und weniger CO2–Ausstoß statt. Die Zwischenbegrünung zwischen den Rebzeilen wirkt der Bodenerosion entgegen und bewirkt eine hohe Biodiversität. Eine Tröpfchenbewässerung unterstützt die Wasserversorgung der Reben besonders in den Jungfeldjahren und in Zeiten der Frühjahrstrockenheit. Das Rebholz und die bei den Laubarbeiten anfallende Biomasse verbleiben im Weinberg und tragen zum Stoffkreislauf bei. Der Geschiebemergelboden, die Südhanglage und das besondere Mikroklima am Großräschener See sind beste Voraussetzungen für eine hohe Qualität der erzeugten fruchtigen Weine, die sortenrein im sächsischen Weinhaus Prinz zur Lippe vom ersten Kellermeister Jacques du Preez ausgebaut werden.